Ausstellungen


Historias Communes – Gewöhnliche Geschichten

Für das Ausstellunskonzept „Historias Communes- Gewöhnliche Geschichten“ porträtiert Roberto Menschen aus seinem persönlichen Umfeld in Mexiko und erzählt gleichzeitig deren Lebensgeschichten.

Porträtiert werden Freunde, Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Kollegen, Menschen, denen er begegnet ist und die ihn jeder für sich mit ihren Geschichten ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten oder begleitet haben.

Die vorherrschende Technik ist die hyperrealistische Airbrushtechnik, mit der Roberto die abgebildeten Personen monochromatisch in Übergröße und damit sehr nah wiedergibt. Durch diesen Close-up wird ganz bewusst eine Atmosphäre der Vertrautheit zwischen dem Betrachter und der abgebildeten Person geschaffen. Eine Vertrautheit die den Weg frei macht für einen emotionalen und kulturellen Austausch.

“Die Malerei hilft mir zu entspannen und abzuschalten von dem täglichen Chaos in meiner Heimatstadt und eine Balance zu finden in einer sehr turbulenten Mexikanischen Gesellschaft.“

Eine Gesellschaft die von Korruption, Unsicherheit und dem Drogenkrieg geprägt ist. Eine Gesellschaft, in der man weder der Polizei noch der Regierung vertrauen kann. Eine Gesellschaft in der es deshalb umso wichtiger ist, dass man Bekannte, Nachbarn, Freunde und Verwandte hat, denen man vertrauen kann. Es sind diese Persönlichkeiten und ihre Geschichten, die Roberto in Monterrey begleiten ihn berühren und ihn in seinem Denken beeinflussen. Ihnen widmet er diese Ausstellung und möchte ihre Geschichten weitererzählen.

Es sind manchmal sehr schockierende Geschichten über schwere Schicksalsschläge, überraschende Lebenswendungen , manchmal auch komische Geschichten, bewundernswerte Geschichten und hoffnungsvolle Geschichten. Vor allem aber sind es sehr typische Geschichten, die für einen Mexikaner aus Monterrey ganz gewöhnlich sind für einen Europäer hingegen, und da kann ich für mich sprechen eine ganz andere Realität zeigt, die man hierzulande nicht gewöhnt ist.

Also lassen Sie sich bewegen und lernen Sie die „Historias Comunes“ und ihre Gesichter kennen.

Vielleicht stellen Sie sich ja auch zwischendurch die Frage, welche Geschichte Sie selbst erfahren haben oder erzählt bekommen haben, die Sie sehr bewegt oder geprägt haben. Viele Geschichten sind es wert um weiter erzählt zu werden. Und viele Geschichten sind es wert um gehört zu werden.

Die Serie Historias Communes wird stetig weiter ausgearbeitet und vergrößert. Eine erste Präsentation fand bereits vom 22.03.2014 – 04.04.2014 in der Galerie Alter in Lennestadt Bilstein statt. Die zweite Präsentation lässt auch nicht mehr lange auf sich warten und wird vorraussichtlich im April 2015 in Kevelaer am Niederrhein stattfinden.

 

Gewöhnliche Geschichten – Historias Communes

Die Historias communes werden auch umgekehrt in Mexiko ausgestellt. Nur dass hier die Geschichten und Portraits der Deutschen, denen Roberto begegnete, ausgestellt werden. Das Konzept ist das geiche und auch hier steht der kulturelle Austausch im Vordergrund.

Die ersten Bilder sind gemalt und einige Geschichten erzählt. Es fehlt nurnoch eine Ausstellungsmöglichkeit in Monterrey Mexiko, die sicher nicht lange auf sich warten lässt. Wir sind schon sehr gespannt.